Intimchirugie

INTIMCHIRUGIE

Gründe für eine Intimchirurgie

Immer mehr Frauen denken über einen Eingriff der Intimchirurgie nach. Zwei Studien verdeutlichen die Motive: Erstens rasieren sich laut Umfrage (Wilkinson) über 50 % der Frauen in der Bikinizone, Tendenz stark steigend. Zweitens besitzen mehr als 60 % der Frauen Bedenken zu Form und Aussehen ihres Geschlechts (International Vaginal Dialogue Survey) – soweit die Zahlen.

 

Intimchirurgie – ein Thema dank neuem weiblichen Selbstbewusstsein

Was die Zahlen über den Trend zur Intimchirurgie nicht sagen, ist dass viele Frauen früher oft still und allein gelitten haben. Dank der sexuellen Aufklärung, der zunehmenden Akzeptanz von Schönheitsoperationen und auch der Intimchirurgie kann diesen Frauen heute geholfen werden. Genauer, den Frauen mit einem zu großen Venushügel und Frauen, bei denen die inneren oder äußeren Schamlippen zu groß oder ungleich gewachsen sind.

 

Körperliche Gründe für eine Intimchirurgie

Praktisch ergeben sich bei den Betreffenden körperliche und psychische Probleme. Körperlich, etwa bei Aktivitäten wie Reiten, Radfahren, Joggen oder bei enger Kleidung (Jeans…). Sind die inneren Schamlippen zu groß, scheuern diese am Stoff, schwellen mehr und mehr an und verursachen einen unangenehm brennenden Schmerz. Die Frauen sind in ihrer Bewegungsfreiheit und ihrer natürlichen Aktivität oft eingeschränkt.

 

Psychische Gründe für eine Intimchirurgie

Neben diesen körperlichen Einschränkungen sind die Frauen vielfach psychisch und in ihrer Sexualität gehemmt. Sie haben zum Beispiel große Angst, sich nackt zu zeigen – nicht nur z.B. in der Sauna oder am FKK-Strand, sondern auch ganz privat in den eigenen vier Wänden, ihrem eigenen Lebenspartner gegenüber. Ein erfülltes Sexualleben ist dadurch nur eingeschränkt möglich.

Aus diesen körperlichen und seelischen Gründen entscheiden sich immer mehr Frauen für die Intimchirurgie, einer Korrektur der Schamlippen oder des Venushügels. Die Erfahrung zeigt, dass die Frauen danach Leben und Liebe neu genießen.

SCHAMLIPPEN-OP

Verkleinerung der Schamlippen

Der Anlass für eine Intimchirurgie und Verkleinerung der Schamlippen ist individuell, schließlich sind die Schamlippen einer Frau genau so individuell wie die Fingerkuppen oder die Form und das Aussehen der Iris.

Wie jeder Körperteil unterliegen auch die Schamlippen gewissen Veränderungen. Hormonelle Schwankungen, genetische Einflüsse sowie eine oder mehrere Geburten können die Anatomie sichtbar verändern. Eine Veränderung, die manche Frauen nicht nur optisch als unangenehm oder peinlich empfinden, sondern auch eine Veränderung, die beim Intimverkehr oder bei Sportarten wie Reiten, Joggen, Radfahren körperliche Schmerzen bereiten kann.

Der Grund für eine Verkleinerung der Schamlippen kann also funktionell-körperlicher oder ästhetisch-seelischer Natur sein. Wichtig bei einer Korrektur der Schamlippen ist, dass die natürlichen Aufgaben derSchamlippen OP
Schamlippen unbedingt erhalten bleiben. Selbstverständlich müssen die Schamlippen auch nach der Intimchirurgie den Scheideneingang abschließen, die Scheide vor dem Austrocknen und vor dem Eindringen von Fremdkörpern und Keimen schützen

 

Verkleinerung der Schamlippen – die Operation

Dieser Eingriff der Intimchirurgie ist klein und wird normalerweise im Dämmerschlaf durchgeführt. Dabei werden – wie im ausführlichen Beratungsgespräch vereinbart – die Schamlippen individuell in Form und Größe korrigiert. Mit der OP wird eine ästhetisch harmonische, symmetrische und ’jüngere’ Form erreicht, bei der die körperlichen Aufgaben der Schamlippen voll gewahrt bleiben. Der Hautschnitt liegt außerhalb der ’Berührungszone’ beim Intimverkehr, so wird möglichen Beeinträchtigungen von vornherein entgegengewirkt. Nach der Korrektur wird der feine Hautschnitt mit dünnen, selbst auflösenden Fäden wieder verschlossen. Nach dem Eingriff der Intimchirurgie verheilt die Narbe üblicherweise zu einer kaum sichtbaren weißen Linie. Die Empfindlichkeit der Klitoris bleibt voll erhalten.

 

 

VENUSHÜGEL-OP

Verkleinerung des Venushügels

Ein Grund für eine Intimchirurgie und Verkleinerung des Venushügels ist, dass viele Frauen einen zu stark ausgeprägten Venushügel als unangenehm empfinden. Besonders störend für Frauen, wenn sich der unverhältnismäßig große Schamhügel unter enger Kleidung abzeichnet oder beim Tragen eines Bikinis auffällig sichtbar wird.

Nicht selten gibt es gerade im Bereich des Schamhügels einen störenden Volumenüberschuss. Grund dafür ist das Unterhautfettgewebe, welches sich auch nicht durch Sport, Diäten oder Massagen beeinflussen lässt. Darüber hinaus unterliegt der Schamhügel häufig auch hormonellen Veränderungen und altersbedingten Einflüssen.

Eine Intimchirurgie und Fettabsaugung des Schamhügels ist hier sehr oft die einzige Möglichkeit wieder einen schlankeren Venushügel zu erreichen – in der richtigen Position und fest, wie in jüngeren Jahren.

 

Verkleinerung des Venushügels – die Operation

Die Intimchirurgie und Verkleinerung des Venushügels beginnt mit einer sorgfältigen Anzeichnung des zu entfernenden Gewebes. Über kleine Hautschnitte (Stichinzisionen) wird das angezeichnete Fettgewebe mit einer so genannten Tumeszenzflüssigkeit aufgedehnt und für eine schonende und sichere Absaugung vorbereitet.

Mit feinen Kanülen durch die kleinen Hautschnitte werden die gelösten und überschüssigen Fettzellen mittels einer Vakuumpumpe behutsam abgesaugt (siehe auch Fettabsaugung). Danach wird der Venushügel neu geformt und modelliert.

Zum Abschluss der Intimchirurgie werden die feinen Hautschnitte wieder verschlossen.

 

 

NACHBEHANDLUNG

Nach einer Intimchirurgie, Arbeitsfähigkeit, Heilung

Im Allgemeinen erholen sich die Patientinnen sehr rasch von einem Eingriff der Intimchirurgie. Nur vereinzelt kann es zu postoperativen Schwellungen im Bereich des Eingriffs kommen.

Spezielle Sitzbäder können die Schwellungen nach einer Intimchirurgie verhindern, bzw. helfen, diese schneller abklingen zu lassen. Nach einer Woche sind in der Regel keine Beeinträchtigungen mehr zu erwarten.

Eine weitere Behandlung nach der Intimchirurgie ist nicht mehr erforderlich. Körperliche Liebe ist wieder möglich.

 

 

FAQ

Die 6 häufigsten Fragen zur Intimchirurgie:

 

1. Wo kann ich Vorher-Nachher-Bilder von einer Intimchirurgie sehen?

Vorher-Nachher-Bilder einer Intimchirurgie können Sie bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch sehen. Dabei werden Ihrer individuellen Anatomie entsprechende, vergleichbare Vorher-Nachher-Bilder gezeigt. Ebenso können die Kosten und Preise einer Intimchirurgie nur bei einer unverbindlichen Beratung realistisch eingeschätzt werden.

 

2. Wie ist der Verlauf nach einer Intimchirurgie?

Mit einer etwas deutlicheren Schwellung im OP-Bereich ist für einige Tage zu rechnen. Bis die Schwellung vollständig verschwunden ist, vergehen einige Wochen. Beim Sitzen oder bei zu enger Kleidung können in den ersten Tagen mäßige Schmerzen auftreten.

 

3. Ist bei einer Intimchirurgie mit Infektionen zu rechnen?

In dieser Region ist das Infektionsrisiko sehr klein, obwohl der OP-Bereich nicht keimfrei zu halten ist. Antibiotika müssen nach der OP nicht eingenommen werden.

 

4. Kann die Form der Schamlippen vorher geplant werden?

Die OP-Planung einer Intimchirurgie wird im Dialog mit der Patientin erstellt. Nur so kann sichergestellt sein, dass die Vorstellungen der Patientin und die medizinischen Möglichkeiten ideal vereint werden.
Insbesondere eine übermäßige Kürzung der kleinen Schamlippen muss vermieden werden, da sonst der wichtige Schlussmechanismus gegenüber der Vagina nicht mehr funktioniert.

 

5. Wann ist Sex wieder möglich?

Je nach Rückgang der Schwellung ist beschwerdefreier Sexualverkehr nach 1 bis maximal 2 Wochen wieder möglich.

 

6. Wie ist das sexuelle Empfinden nach einer Intimchirurgie?

Durch eine Intimchirurgie, Schamlippenverkleinerung oder Fettabsaugung des Venushügels, werden die anatomischen Voraussetzungen für sexuelles Erleben nicht beeinflusst. Hingegen werden das eigene Körperbewusstsein und das Selbstwertgefühl gesteigert – beides essentielle Vorgaben für ein befreites und erfülltes Sexualleben.

 

 

OP-FACT-BOX

INTIMCHIRURGIE

 

Dauer der OP: 30 – 60 Minuten
Narkose: Dämmerschlaf
Klinikaufenthalt: nicht notwendig
Arbeitsfähigkeit: nach 1 – 2 Tagen
Nachbehandlung: in ausßnamefällen 1 Termin
Liebe & Sex: nach 1 bis 2 Wochen

 

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